Ziel der Aufgabe ist es, dass die Teilnehmer:innen sich mit verschiedenen Formaten und Tools zum Erstellen digitaler Inhalte auseinandersetzen. Dabei eignen sie sich selbstständig theoretisches Wissen an und wenden dieses interdisziplinär auf verschiedene Praxis-Szenarien an.

Ablauf

Aufgrund der schier endlosen Fülle an digitalen Inhalten und Formaten, ist diese Aufgabe als freies Stationenlernen und -arbeiten gedacht.

  1. Fotografie-Wissen
  2. Grafikdesign-Wissen
  3. Audiovisuelle-Medienproduktion-Wissen
  4. Projektmarktplatz  

Diese Aufgabe besteht aus drei Teilen.

Im ersten Teil beschäftigen sich die Teilnehmer:innen mit einem der folgenden Themen: Fotografie, Grafikdesign oder audiovisuelle Medien. An den entsprechenden Wissensstationen finden sie Videos und Artikel, die ihnen nützliche Informationen zum Einstieg in die jeweilige Thematik an die Hand geben. Außerdem stoßen sie dort auf passende Tools und Inspiration für ihre eigenen Projekte.

Im zweiten Teil sollen sich die Teilnehmer:innen innerhalb der Videokonferenz zu einem Projektmarktplatz zusammenfinden und kleine Projekte ausrufen bzw. sich einem anschließen. Innerhalb dieser Projekte können sie ihr gelerntes Wissen in die Praxis umsetzen. Weil nicht alle Teilnehmer:innen zur gleichen Zeit am Projektmarktplatz eintreffen werden, sollten die Projektgruppen ihr Vorhaben in einer Art „Schwarzem Brett“ (z.B. auf einem Miro Board oder Hedgedoc) festhalten, sodass sich später weitere Menschen anschließen können und ein Überblick gewährleistet ist. Außerdem ist auf dem Projektmarktplatz eine Tool-Liste sichtbar, mit der die Teilnehmer:innen passende Werkzeuge für ihre Projekte finden können. 

Für die Projekte ist es sinnvoll, wenn Teilnehmer:innen, die sich mit verschiedenen Wissens-Stationen auseinandergesetzt haben, eine Gruppe bilden. Somit können möglichst vielschichtige Formate mit unterschiedlichsten digitalen Inhalten entstehen. 

Projektbeispiel: Es könnten sich drei Teilnehmer:innen zusammenfinden, die einen Podcast zum Thema “TikTok und Jugendarbeit” gestalten wollen. Nach der ersten gemeinsamen inhaltlichen Ideensammlung könnten zwei Personen an Konzeption und Aufnahmevorbereitung arbeiten und eine Person an Design und Logo für den Podcast. 

Im dritten Teil werden die einzelnen Projekte innerhalb der Videokonferenz kurz vorgestellt und die Teilnehmer:innen reflektieren gemeinsam ihr erlerntes Wissen.

Vorbereitung

  • Die einzelnen Stationen sowie der Projektmarktplatz müssen (z.B. in einem geteilten Miro Board) vorbereitet und mit einem jeweiligen Breakout Room, den die Teilnehmer:innen selbständig betreten und wechseln können, versehen werden. Mehr Anregungen für Tools erhältst du in unserem Curriculum Modul 2, S.66-67.

Hinweise zur Moderation

  • Da die Zeiteinteilung relativ variabel ausgelegt ist, ist es sinnvoll, zu Beginn einen zeitlichen Rahmen abzustecken, in welchem die Teilnehmer:innen die Wissens-Stationen besuchen und ab wann sie sich der Projektarbeit widmen sollen.
  • Die Projekte, die entstehen sollen, sind dazu gedacht, das gelernte Wissen in die Praxis zu übersetzen und die Teilnehmer:innen zur Interdisziplinarität anzuregen. Es geht nicht darum, die Projekte in der vorgegebenen Zeit bis ins Detail fertig zu konzipieren. Es gilt: Je mehr entsteht und je kreativer die Umsetzung angelegt ist, desto besser.

Übersicht der Stationen

  • Fotografie-Wissen
  • Grafikdesign-Wissen
  • Audiovisuelle-Medienproduktion-Wissen
  • Projektmarktplatz

Kompetenzbereich

3 | Inhalts- und Medienentwicklung

Kompetenz

3.1 | Erstellen von digitalen Inhalten und Formaten

Stufe

Vertiefung

Variante

digital | auf Distanz

die Teilnehmer:innen sind an unterschiedlichen Orten und online dabei

Andere Varianten

Methode

Stationenlernen

Ausstattung

digitale Arbeitsmaterialien, Videokonferenzraum + Kopfhörer empfohlen

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Dauer

 90+ Minuten