Ziel der Aufgabe ist es, dass die Teilnehmer:innen die zentralen Werte und Prinzipien von Jugendarbeit reflektieren und verstehen, dass sich digitale Jugendarbeit im selben Rahmen bewegt und diese auch integraler Bestandteil von digitaler Jugendarbeit sind.

Ablauf

Diese Aufgabe besteht aus fünf Teilen.

Im ersten Teil werden im Plenum allgemeingültige Werte und Prinzipien der Jugendarbeit gesammelt.

Im zweiten Teil erhält jede:r Teilnehmer:in drei blaue, rote und grüne Punkte. Mit den blauen Punkten sollen jene Prinzipien und Werte markiert werden, welche die Teilnehmer:innen leicht ins Digitale übersetzen können. Rote Punkte markieren die Prinzipien, bei welchen sich Hürden oder Schwierigkeiten in der digitalen Umsetzung ergeben und mit grün werden schließlich diejenigen Werte markiert, die durch Digitale Jugendarbeit neu dazukommen.

Im dritten Teil werden die Teilnehmer:innen per Los in eine rote, eine blaue und eine grüne Gruppe aufgeteilt. Jede Gruppe soll nun ein digitales Memory-Spiel erstellen, z.B. mit Hilfe des Online Tools interacty. Dabei sucht sich jede Gruppe immer einen in ihrer Farbe markierten Wert aus und ordnet jedem Wert, abhängig von der Gruppe, eine folgende Sache zu:

  • Die blaue Gruppe wählt einen mit blau markierten Wert bzw. ein mit blau markiertes Prinzip aus und beschreibt, wie sie dieses in der Digitalen Jugendarbeit umsetzen würden. Dabei ist auf eine möglichst genaue Beschreibung der Methoden und Werkzeuge zu achten und zu begründen, warum diese mit Hinblick auf das ausgewählte Prinzip sinnvoll sind.
  • Die rote Gruppe wählt eines der Prinzipien, das rote Punkte erhalten hat und beschreibt die Hürden, die sie sehen: Welches Dilemma gibt es? Wie kann Jugendarbeit diesem Prinzip auch im Digitalen gerecht werden? Was bräuchte es für eine Umsetzung?
  • Die grüne Gruppe wählt eines der durch Digitale Jugendarbeit neu dazugekommenen Prinzipien aus. Sie beschreibt, warum dieser Wert in der digitalen Umsetzung eine besondere Bedeutung hat. Was ist das Neue daran? Wie wird das umgesetzt?

Wenn die Gruppe mit der Zuordnung fertig ist, wandelt sie ihre Begriffe in ein digitales Memory-Spiel um und bereitet dieses so auf, dass es von den anderen Gruppen gespielt werden kann.

Im vierten Teil sollen die jeweils nicht eigenen Memory Spiele von allen Teilnehmer:innen gespielt werden.

Im fünften Teil werden die Ergebnisse im Plenum präsentiert und diskutiert. Es werden Unterschiede und Gemeinsamkeiten klassischer und digitaler Jugendarbeit gesammelt.

Vorbereitung

  • Es ist sinnvoll, sich im Vorhinein mit verschiedenen Wertekatalogen von Jugendarbeit auseinanderzusetzen.

Hinweise zur Moderation

  • Je nach Gruppe kann es sinnvoll sein, auf einen bestehenden Wertekatalog zurückzugreifen und diesen zu diskutieren, anstatt von Grund auf neu zu sammeln. Neben regionalen oder organisationsinternen Wertekatologen, können die Links in den Quellen als Referenz dienen:

Interessante Quellen

Kompetenzbereich

7 | Digitalität und Jugendarbeit

Kompetenz

7.3 | Werte, Prinzipien und Methoden digitaler Jugendarbeit

Stufe

Einstieg

Variante

vor Ort | mit Internet

alle Teilnehmer:innen sind am selben Ort,
eine stabile Internetverbindung und Endgeräte stehen zur Verfügung

Andere Varianten

Methode

Kleingruppenarbeit, Plenumsdiskussion

Ausstattung

Bildungsmaterialien

  • Link 1
  • Link 2
  • Link 3
  • Link 4
  • Link 

Dauer

90+ Minuten