Ziel der Aufgabe ist es, dass die Teilnehmer:innen verschiedene Identitäten kennenlernen und verstehen, wie diese Stereotype agieren. Jene spielen sich nicht unbedingt nur online ab, können aber hier – vor allem auf Social Media – häufig beobachtet werden.

Ablauf

Diese Aufgabe besteht aus drei Teilen.

Im ersten Teil teilen sich die Teilnehmer:innen in Gruppen von 2–3 Personen auf und ziehen einen Identitätszettel (Arbeitsmaterial 1– 10) mit einer kurzen Beschreibung. Dann bearbeiten alle Gruppen zunächst den Arbeitsauftrag 1 in Trainingsmaterial 1 und anschließend den Arbeitsauftrag 2 auf ihrem jeweiligen Arbeitsmaterial. Zu beiden recherchieren sie oder tauschen sich im Gespräch dazu aus. Diese analoge Aufgabe ist aus einem hybriden Workshop Setting mit digitalen Endgeräten adaptiert. Um die Aufgabe ohne Internet und technische Geräte durchzuführen, kann die Recherche im Internet durch Expert:innenwissen der Teilnehmer:innen ausgetauscht werden. Dazu sollte pro Gruppe immer ein:e Expert:in zum entsprechenden Thema dabei sein. Alternativ können auch einzelne Teilnehmer:innen zu Expert:innen ausgewählt werden und während der Aufgaben die einzelnen Gruppen beraten. Dieses Vorgehen sollte bei der Zusammenstellung der Gruppen entsprechend berücksichtigt werden, indem die Expert:innen vorher ermittelt werden.

Im zweiten Teil gibt die Moderation gewisse Trends, Posts oder Happenings (Arbeitsauftrag 3 in Trainingsmaterial 1) vor und die Gruppe debattiert darüber, ob und wie die gezogene Identität damit interagieren würde.

Im dritten Teil stellen die einzelnen Gruppen ihre Identitäten vor, präsentieren ihren erstellten Avatar und teilen ihre Ergebnisse der einzelnen Arbeitsaufträge dem Plenum mit.

Vorbereitung

  • Die Arbeitsmaterialien müssen ausgedruckt und zurechtgeschnitten werden.
  • Passende Trends, Posts oder Happenings für den Arbeitsauftrag 4 (Trainingsmaterial 1) ausdenken.

Hinweise zur Moderation

  • Bei den aufgeführten Identitäten geht es nicht darum, dass junge Menschen exakt so abgebildet werden. Vielmehr soll dargestellt werden, welche Identitäten online kursieren und einen potenziellen Einfluss auf Jugendliche haben (können).

Kompetenzbereich

6 | Digitalität und Gesellschaft

Kompetenz

6.2 | Identitätsbildung und Digitalität

Stufe

Einstieg

Variante

vor Ort | ohne Internet

alle Teilnehmer:innen sind am selben Ort,
es gibt keine (stabile) Internetverbindung und/oder nicht ausreichend Endgeräte

 

Andere Varianten

Methode

Perspektivenwechsel

Ausstattung

Moderationsmaterialien + Beamer/großer Bildschirm

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Dauer

 120+ Minuten