Ziel der Aufgabe ist es, dass die Teilnehmer:innen nach digitalen Alternativen suchen, die ihnen Tätigkeiten und Handlungsabläufe im Arbeitsalltag erleichtern können. Abschließend sollen diese Lösungen dann fiktiven Vorgesetzten in Form eines Pitches vorgestellt werden.

Ablauf

Diese Aufgabe besteht aus drei Teilen.

Im ersten Teil teilen sich die TN in Gruppen von je 4–5 Personen auf. Dann berichten sie sich gegenseitig von ihrem typischen Arbeitsalltag als Jugendarbeiter:in. Dabei sollen sie unter anderem über folgende Fragen nachdenken:

  • Wie lassen sich Ihre Aufgaben in einzelne Arbeitsschritte aufteilen?
  • Durch welche Hilfsmittel werden sie dabei unterstützt?
  • Welche weiteren Personen sind im Prozess involviert?
  • Ist dieser Arbeitsschritt an einen bestimmten Ort (Büro, Seminarstätte etc.) gebunden?

Im zweiten Teil überlegen die Gruppen gemeinsam, welche 3 dieser Arbeitsschritte sie aus ihrem Alltag gerne digitalisieren möchten oder Unterstützung durch ein digitales Tool o. ä. haben möchten. Aus dieser Top 3 erarbeiten sie dann einen Pitch für ihre imaginären Vorgesetzten. Hierbei sollen die Gruppen ihre Pitches auch in einer digitalen Präsentation aufbereiten. 

Im dritten Teil tragen die Gruppen ihren Pitch im Plenum vor.
Dabei kann die Moderation in die Rolle der Vorgesetzten einsteigen und ein paar Gegenfragen stellen: z.B. Müssen wir das wirklich digitalisieren? Kostet das nicht zu viel? Ist das nicht zu kompliziert?

Die Teilnehmer:innen sollen dabei die Vorteile des Digitalisierens konkreter Arbeitsabläufe, beispielsweise durch das Herausfinden eines gut passenden Tools oder das Verwenden eines digitalen Geräts in ihren Pitches betonen.

Hinweise zur Moderation

  • Es lohnt sich hier, je nach Vorwissen und Gruppenzusammensetzung selbst ein paar Beispiele für Pitches zu durchdenken. 
  • Es lohnt sich außerdem im Vorhinein für die Moderation, sich gute allgemeine Gegenfragen für die Pitches zu überlegen. Diese sollen die Teilnehmer:innen-Gruppen entweder auf realistische Probleme hinweisen und/oder den Gruppen ein gutes Gefühl geben, wenn sie sich schon in der Vorbereitung Gedanken dazu gemacht haben und diese Fragen schnell beantworten können.
  • Die Teilnehmer:innen sollten bei ihrem Pitch weniger ein konkretes Tool bewerben, als den Vorteil des digitalen Arbeitens herausarbeiten.
  • Die Pitches der Teilnehmer:innen-Gruppen können durch diverse Präsentationssoftwarre unterstützt werden, bspw. Powerpoint, Pitch, Prezi, etc. Hierbei ist es gar nicht wichtig, dass die Präsentation wunderschön aussieht, sondern dass die Teilnehmer:innen entweder untereinander Kompetenzen teilen, gegenseitig lernen oder sich gemeinsam an ein neues Programm trauen. Es sollte sichergestellt werden, dass in jeder Gruppe zumindest eine Person grundsätzlich mit mindestens einem Tool dieser Art vertraut ist.

Kompetenzbereich

5 | Problemfindung und Lösungsentwicklung

Kompetenz

5.2 | Erkennen von Bedürfnissen und Umsetzungen digitaler Lösungen

Stufe

Vertiefung

Variante

vor Ort | mit Internet

alle Teilnehmer:innen sind am selben Ort,
eine stabile Internetverbindung und Endgeräte stehen zur Verfügung

Andere Varianten

Methode

Elevator Pitch

Ausstattung

Bildungsmaterialien, Beamer

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Dauer

 120+ Minuten